Am Faschingswochenende war der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr im Dauereinsatz. Am Samstag startete der SFZ beim Faschingsumzug der Stadt Hanau mit der Zugnummer 3, direkt hinter Polizei und Veranstalter, und führte den närrischen Lindwurm durch die Stadt an. In fast voller Besetzung trug man zum ersten Mal die neu angeschafften Mexikanerkostüme. Auch am Sonntag standen die Spielleute ganz an der Spitze. Die Teilnahme am Umzug in Flieden ist Tradition und immer wieder ein Highlight. Tausende von Menschen säumten die Straßen als der SFZ pünktlich um 13.30 Uhr mit der Zugnummer 2 nach der Feuerwehr in den Umzug startete. Der Wettergott hatte größtenteils ein Einsehen und man blieb weitestgehend trocken, was auch an den neuen Kostümen lag. Die als Mexikaner kostümierten Spielleute hatten den großen Vorteil, dass die überdimensionalen Hüte fast wie ein Regenschirm wirkten. Für den Spielmannszug war es natürlich Ehrensache auch noch ein kleines Ständchen im Altenheim St. Katharina abzuliefern, damit dessen Bewohner auch etwas von der närrischen Stimmung außerhalb mitbekamen. Aufgrund der schlechten Wetterlage trauten sich die Senioren nicht so lange nach draußen. Am Montag folgte die Teilnahme am Rosenmontagszug in Fulda. Eine Großveranstaltung, die in Hessen Ihresgleichen sucht. Mit einer Startnummer im vorderen Feld begann für die Spielleute der Zug sozusagen in einer Art fliegendem Start, da man ein bisschen spät am Ort des Geschehens angekommen war. Das tat aber der guten Laune keinen Abbruch, und so zog man mit Marschmusik durch das närrische Fulda. Da die Organisation der Zugbegleiter wie immer vorbildlich war, konnte man die lange Strecke sehr schnell bewältigen. Zum Abschluss des närrischen Wochenendes gab es für die Spielleute für die Anstrengungen der letzten drei Tage eine Runde Schnitzel auf Vereinskosten im Gasthaus im Ochsen. Hier konnte man mit Helau auf die Leistung des Wochenendes anstoßen.
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